Schwalbenschwanz • Papilio machaon
Allgemeines: Flügelspannweite: 55- 75 mm
Die Vorderflügel des Schwalbenschwanzes weisen auf schwarzem Grund zwei Reihen großer und eine Reihe kleiner gelber Flecken auf. Diese Muster erstreckt sich auch bis auf die Hinterflügel die am Grund ganz gelb sind. An der Innenseite tragen die Flügel einen großen rot orangen Punkt, diese laufen in kurze Schwanzspieße aus. Die blaue Fleckenreihe ist nur in der 2. Generation zu sehen und der Hinterleib hat einen gelben seitlichen Rückenstrich. In der 1 Generation ist diese Reihe schwarz und auch der Hinterleib ist überwiegend schwarz.
VERBREITUNG: Von Nordafrika bis zum Nordkap ist der Schwalbenschwanz verbreitet. In England allerdings nur im Osten zu finden.
LEBENSRAUM: Die Art fliegt in offenem Gelände von den Meeresküsten bis in die Höhe von 2000 m bevorzugt werden hier Hügelkuppen aufgesucht. Die Falter fliegen in Mitteleuropa im April / Mai und Juli / August sie wandern oft über größere Entfernungen.
BIOLOGIE: Im Norden gibt es eine Generation bei uns hier 2 und im Süden 3-4. Die kugeligen Eier mit einer eher schwachen Struktur sind am Anfang hell und später dunkel. Die junge Raupe ist schwarz mit roten Warzen und hat einen großen weißen Rückenfleck. Die erwachsenen Raupen sind grün schwarz geringelt mit je 6 orangen Punkten in den schwarzen Ringen. Die Raupen leben im Mai / Juni und August / September auf Doldengewächsen. Der Schwalbenschwanz überwintert als Puppe. Die Falter sind ausdauernde Flieger nehmen nur wenig Nahrung auf und sterben nach der Fortpflanzung im Alter von wenigen Wochen. Der Schwalbenschwanz ist bei uns deutlich seltener geworden, wenn er auch häufiger ist als der wärme liebende Segelflieger. Da die Futterpflanzen der Raupen als Hochstauden an Wegrändern, Bahndämmen und ähnlichen Randstrukturen wachsen wirken sich frühzeitige Pflegemaßnahmen fatal aus. Diese Art Papilio, die normal in den Tropen lebt ist hier oben bei uns die einzige Art.
|