Klappergrasmücke • Sylvia curruca
Allgemeines: Familie: Sylviidae Grasmücken Größe: 13 cm Flügellänge: 6,5—7 cm Schnabel: 1—1,5 cm Gewicht: 10—15 g Stimme: Ruf: hart „täk”; Gesang: lautes Klappern.
Der Altvogel der Klappergrasmücke der ist auf der Oberseite grau und auf der Unterseite weiß. Der graue Oberkopf kontrastiert mit den dunklen Ohrdecken, die eine Art Maske bilden. Der Schwanz hat weiße Außenfedern. Vögel im ersten Winter sind brauner als die Altvögel. Das Weibchen gleicht dem Männchen, ist aber weniger deutlich gezeichnet und hat eine blasse Maske.
VERBREITUNG: Die Klappergrasmücke ist ein Sommervogel von Großbritannien südlich bis nach Nordgriechenland und östlich bis nach Ostasien. Überwintert von der Sahelzone über Arabien bis nach Indien. Nur im äußersten Norden und im Westen unseres Kontinents ist sie nicht vertreten.
LEBENSRAUM: Buschreiche Flächen und lichte Wälder mit reichem Unterwuchs.
WANDERUNG: Alle europäischen Vögel ziehen nach Südosten und erreichen das Winterquartier über das östliche Mittelmeer. Die Populationen aus dem Osten ziehen in Richtung Südwesten in die Sahelzone.
BIOLOGIE: Anfang Mai legt das Weibchen 4 - 6 oliv gefleckte, weiße Eier, diese werden in ein Nest niedrig in einem Busch gelegt und von beiden Partnern 11 - 14 Tage bebrütet. Die nackt schlüpfenden Nesthocker fliegen nach 10 - 11 Tagen. Gelegentlich 2 Jahresbruten. Die Klappergrasmücke ist ein scheuer Vogel. Die Vögel ernähren sich hauptsächlich von Insekten und deren Larven, im Spätsommer und Herbst auch von verschiedenen Früchten und Beeren. Während der Balz versucht das Männchen seine Auserwählte zu beeindrucken, indem es sich ihm mit gespreiztem Gefieder und aufgestelltem, zuckendem Schwanz präsentiert.
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