Wiesenpieper • Anthus pratensis
Allgemeines: Familie: Motacilidae Pieper und Stelzen Größe: 15 cm Flügellänge: 7,5-8,5 cm Schnabel: ca. 1,5 cm Gewicht: 15-22 g Stimme: Hoch „tissip" oder „ist".
Die Oberseite ist auf olivbraunem Untergrund variabel gestreift, die Unterseite weißlich und an Brust und Flanken gestrichelt. Die Beine sind fleischfarben, der Schwanz hat weiße Außenfedern. Dunkle Vögel können mit Strand- und Bergpiepem verwechselt werden.
VERBREITUNG: Der Wiesenpieper ist Brutvogel von Grönland bis über den Ural nach Nordsibirien. Im Süden bis nach Italien und ans Schwarze Meer. Fehlt in den meisten Mittelmeerländern, auf der Iberischen Halbinsel und in Südosteuropa. Überwintert von Spanien und Portugal bis nach Schottland und Dänemark sowie im Mittelmeergebiet. Häufiger und weitverbreiteter Sommervogel im nördlichen Europa, ähnlich häufig im Winter im südlichen und westlichen Europa.
LEBENSRAUM: Der Wiesenpieper ist in Bergen, in Mooren, in der Tundra, in Feuchtwiesen, an Flussmündungen und an Küsten zu Hause.
WANDERUNG: Vögel aus Skandinavien und von Ostdeutschland an nach Osten ziehen nach Süden und Westen, um in Nordafrika und im Mittleren Osten zu überwintern. Große Mengen ziehen im Herbst nach Westen bis nach England.
BIOLOGIE: Die Weibchen legen 3 - 5 braun gefleckte Eier unterschiedlicher Grundfarbe in eine sorgfältig ausgekleidete Nestmulde am Boden und diese werden vom Weibchen 11 - 15 Tage bebrütet. Die nesthockenden Dunenjungen fliegen nach 10 - 14 Tagen. 2 Jahresbruten sind beim Wiesenpieper möglich. Im Sitzen ist der Wiesenpieper nur schwer zu bestimmen. Im Flug fallen jedoch die weiß gesäumten äußeren Schwanzfedern auf. Die Nahrung besteht aus Insekten.
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