Waldlaubsänger • Phylloscopus sibilatrix
Allgemeines: Familie: Sylviidae Grasmücken Größe: 13 cm Flügellänge: 7 - 8 cm Schnabel: 1 - 1,5 cm Gewicht: 8 - 14 g Stimme: Ein lispelnder Triller, der im flatternden Singflug unterm dichten Kronendach vorgetragen wird, oft gefolgt von einem wehmütigen "Dü-dü-dü"
Die Oberseite ist gelbgrün mit einem deutlichen, gelben Handschwingenfleck im ruhenden Flügel. Die Unterseite ist weiß und hat eine kräftige, gelbe Tönung auf der Brust, Gesicht und dem breiten Überaugenstreif. Die Beine sind rosa. Der Waldlaubsänger leuchtet mehr als der Zilp Zalp und der Fitis. Der Waldlaubsänger ist der farbigste und am klarsten gekennzeichnete der Laubsänger.
VERBREITUNG: Waldlaubsänger brüten im gesamten gemäßigten Europa von Großbritannien und Frankreich bis über den Ural hinaus. Fehlt auf der Iberischen Halbinsel, an den Mittelmeerküsten, im nördlichen Skandinavien und Russland. Den Winter verbringen die Vögel in den Wäldern Westafrikas.
LEBENSRAUM: Waldlaubsänger bewohnen bevorzugt Laub- und Mischwälder, Buchenwäldern, alte Kiefernheiden und in Auwäldern. WANDERUNG: Wegzug in südöstlicher und südlicher Richtung über die Sahara. Im Frühjahr trifft man den Waldlaubsänger häufig auf dem Durchzug im östlichen Mittelmeergebiet.
BIOLOGIE: Der Waldlaubsänger errichtet sein Kugelnest am Boden im Gestrüpp, unter einer Wurzel oder unter einem herabgefallenen Ast. Ab Mai legt das Weibchen etwa 4 - 7 rot gesprenkelte, weiße Eier, die vom Weibchen ca. 12 - 14 Tage lang bebrütet werden. Die Jungvögel sind Nesthocker und werden nach etwa 11 - 13 Tagen flügge. Die Waldlaubsänger legen jährlich ein, manchmal auch zwei Gelege. Sie sind schnelle und sichere Flieger. Zur Wanderung in das Winterquartier schließen sich die Vögel oft zu kleinen Gruppen zusammen. Ihre Nahrung suchen sich die Vögel im Gebüsch, am Boden, oder sie fangen ihre Beute im Flug. Als Nahrung dienen Insekten, wie z. B. Schmetterlinge, Blattläuse und Käfer sowie Spinnen und im Herbst auch Früchte bzw. Beeren.
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