Gelbspötter • Hippolais icterina
Allgemeines: Familie: Zweigsänger Sylviidae Größe: 13 cm Flügellänge: 7,5 - 8,5 cm Schnabel: 1,5 cm Stimme: Wohlklingender Gesang Gewicht: 10 - 15 g
Für seine Artenbestimmung spielen bei dem Gelbspötter die Länge der Handschwingen sowie ein helleres Feld mitten im Flügel eine sehr wichtige Rolle. Der Gelbspötter hat einen langen, orangefarbenen Schnabel und einen flachen Kopf. Die Oberseite ist olivgrün, die Unterseite gelb, die Beine sind graublau. Ein kurzer Überaugenstreif zieht sich bis hinter das Auge.
VERBREITUNG: Der Gelbspötter ist ein Sommervogel östlich der Linie vom Nordosten Frankreichs bis zum Donaudelta in Rumänien. Lokal ist der Gelbspötter im ehemaligen Juguslavien und in den Alpen vertreten. Der Gelbspötter fehlt in Skandinavien und Russland. Er überwintert in Afrika.
LEBENSRAUM: Den Gelbspötter findet man in Dickichten, Gehölzen und in Heckenlandschaften.
WANDERUNG: Der Gelbspötter überquert in einem einzigen Flug das Mittelmeer und die Sahara. Im Frühjahr macht er allerdings eine Unterbrechung an der nordafrikanischen Küste. Vögel aus dem Osten schließen sich diesem Zug an und ziehen dann weiter zum Kaspischen Meer.
BIOLOGIE: Das Weibchen legt 4 - 5 schwarz gepunktete rosafarbene Eier in ein Nest, diese werden von beiden Partnern etwa 13 Tage bebrütet. Die nackt schlüpfenden Jungen fliegen nach ca. 13 Tagen. Die Nahrung des Gelbspötters besteht aus Insekten.
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