Höckerschwan • Cygnus olor
Allgemeines: Familie: Anatidae Enten Gesamtlänge: 145-160 cm Flügellänge: 53 - 62cm Schnabel: 9 - 7cm Gewicht: 5500 - 13500g Stimme: Schweigsam, in Gefahr allerdings ein lautes Zischen Europäische Population: ca. 45.000 - 53.000 Paare
Der Höckerschwan ist einer der schwersten flugfähigen Vögel. Das Gefieder ist weiß, der Schnabel orangefarben mit einem schwarzen Höcker am Schnabelansatz. Beide Geschlechter sind identisch gefärbt, während die Jungvögel graubraun gefärbt sind und einen fleischfarbenen Schnabel aufweisen.
VERBREITUNG: Eine natürliche Verbreitung als Folge von ausgesetzten und eingebürgerten Vögeln kaum mehr zu erkennen, wahrscheinlich aber von Mitteleuropa bis Mittelsibirien. Heute Brutvogel von Frankreich über das gemäßigte und nördliche Europa bis Mittelsibirien und an die Länder um das schwarze Meer.
LEBENSRAUM: Der Höckerschwan ist in unseren Breiten teils halbzahm an kleinen Teichen und Parkseen anzutreffen. Sie leben in großen Kolonien an Küsten und Flussmündungen sowie an allen Arten von Binnengewässern mit flachen Ufern.
WANDERUNG: Skandinavische und osteuropäische Brutvögel ziehen im Winter nach Westen; große Scharen überwintern vor der dänischen Küste.
BIOLOGIE: Zwischen März und Juni legen Höckerschwäne etwa 5 - 7 Eier, die vom Weibchen 34 - 38 Tage bebrütet werden, dass Männchen Wache hält wache und hilft später bei der Führung der Jungen mit. Die Dunenjungen verlassen sofort das Nest und werden von den Eltern meistens auf dem Rücken getragen. Fliegen können sie erst nach etwa 150 Tagen. Der Höckerschwan hält im Gegensatz zu anderen Schwänen den Hals S-förmig gekrümmt und den Schnabel nach unten gerichtet. Höckerschwäne sind sehr gesellige Vögel, sie sind meist stumm, geben aber gelegentlich zischende bzw. schnarchende Laute von sich. Das laute Sausen ihres Flügelschlags, das man von fliegenden Höckerschwänen hören kann ist markant. Als Nahrung dienen dem Höckerschwan vor allem Wasserpflanzen. BESONDERHEITEN: Die Schwäne greifen während der Brutzeit jeden an der ihnen und dem Nest zu Nahe kommt, mit großer Vehemenz an und Geräusche ausstoßen, die wie ein Fauchen klinge. Höckerschwanpaare bleiben meist in lebenslanger Einehe miteinander verbunden.
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