Der Trauerschwan • Cygnus atratus Allgemeines: Größe: 110 - 140 cm Gewicht: 4 - 8,5 kg
Der Trauerschwan hat schwarzes Gefieder und schwarze Beine. Nur seine Schwungfedern sind lediglich weiß, die aber meistens immer im Gefieder versteckt sind. An den Flügelrändern hat der Trauerschwan gelockte Federn. Sein Schnabel ist leuchtend rot gefärbt und wird von einem weißen Band an der Schnabelspitze geziert. Die Augenfarbe variiert zwischen Orange und Hellbraun. Im Flugbild macht der Hals über die Hälfte der Gesamtlänge aus.
VERBREITUNG: Der Trauerschwan ist hauptsächlich in allen Bundesstaaten Australiens zu finden sowie, auf dem Festland und auch in Tasmanien. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Trauerschwan nach Neuseeland gebracht und hat sich inzwischen dort fest eingebürgert. In Europa und in den Vereinigten Staaten wird er gelegentlich in Parkanlagen gehalten und hat als Gefangenschaftsflüchtling auch hierzu Lande auch schon in freier Wildbahn gebrütet.
LEBENSWEISE: Der Trauerschwan lebt an Seen mit Süß- oder Brackwasser, wobei er hier die seichten Wasserflächen bevorzugt. Außerhalb seiner Brutzeit ist er auch an Flüssen zu finden. BIOLOGIE: Das Weibchen legt 4 - 8 blassgrüne Eier. Die Eier werden je nach Witterung fünf oder sechs Wochen lang abwechselnd von beiden Elternteilen bebrütet. Trauerschwäne brüten viel in Kolonien. Die Brutzeit wechselt von Gebiet zu Gebiet und passt sich an Jahreszeiten mit hohen Wasserständen an. In Deutschland brüten sie auch manchmal mit Erfolg im Winter bedingt durch den Rhythmus in Australien. Das Nest wird auf einem großen Nesthügel errichtet, der oft inmitten eines seichten Gewässers liegt. Sie benutzen immer wieder dasselbe Nest jedes Jahr, sofern es nicht zu sehr zerstört worden ist. Wie andere Schwäne ist diese Art streng monogam. Das Männchen und das Weibchen sind gleichermaßen am Nestbau beteiligt und sorgen für die Jungen. Männchen und Weibchen teilen sich die Sorge um die Jungvögel, die nach etwa fünf Monaten flügge sind. Die Geschlechtsreife tritt mit 2 – 3 Jahren ein, danach werden die Männchen vor allem in Gefangenschaft sehr angriffslustig und aggressiv. Der Trauerschwan ernährt sich von Wasserpflanzen und Algen, aber auch Körner z.B. Weizen oder Mais fressen sie. Auch frisst der Trauerschwan gerne Blätter von ins Wasser hängenden Trauerweiden oder am direkten Ufer stehendes Gras. Durch die 31 Halswirbel die der Trauerschwan hat können sie auch in tieferen Gewässern gründeln. Trauerschwäne benutzen ihre Stimme häufiger als der Höckerschwan, unter anderem um sich gegenseitig mit einem Auf und Ab bewegen des Kopfes, lauthals zu begrüßen, dieses nennt man Bobbing. Sie schwimmen auch in die Mitte eines Sees, legen ihren langen Hals auf das Wasser und „trompeten“ weit hörbar, um etwa nach einem Artgenossen zu rufen oder einfach ihren Unmut zu äußern.
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