Nilgans • Alopochen aegyptiacus
Allgemeines Familie: Entenvögel - Anatidae Größe: 71 - 73 cm
Beide Geschlechter der Nilgans gleichen sich, nur das Männchen ist etwas größer. Die Nilgans hat eine bunte Färbung im Gefieder sie hat einen großen braunen Augen- und Brustfleck. die Färbung des Schnabels kann von blassrot bis tiefrot variieren. Gefangenschaftsflüchtlinge weisen meist sehr rote Schnäbel auf. Die Jungen sind an der Oberseite oliv erdbraun bis dunkel zimtbraun und haben strohgelb gefärbte Partien an den Flügeln. An der Körperunterseite sind sie weiß gefärbt. Der Schnabel, die Iris sowie die Füße sind gelblich grau gefärbt.
VERBREITUNG: Die Nilgans ist in fast ganz Afrika außer den extremem Trockengebieten zu finden. Früher kam sie auch auf dem Balkan vor, wo sie heute ausgerottet ist. In Europa wird sie als Ziergeflügel gehalten. Es hat sich eine kleine aber relativ stabile Population freibrütender Nilgänse in England gebildet. Gegenwärtig breitet sich die Art auch nach Norden aus. In Schleswig-Holstein existiert ein beständig wachsender Brutbestand, ebenso in Niedersachsen, Hessen und Mecklenburg Vorpommern. Bei dieser Ausbreitungsbewegung kommen immer wieder Gefangenschaftsflüchtlinge zu der wild lebenden Population dazu, was man an den Züchterringen erkennen kann.
LEBENSRAUM: Die Nilgans hält sich in Feuchtgebieten und auf Gewässern auf.
BIOLOGIE: In der Nähe von Gewässern brütet die Nilgans in Erdhöhlen oder auf Bäumen und dies oft auch in alten Nestern anderer Vogelarten. Sie dulden während der Brutzeit keine anderen Entenvögel in ihrem Revier. Von Bauern angelegte Mieten sind für die Nilgans gute Nahrungsquellen und eine der Hauptursachen der hohen Ansiedlung in den letzten Jahren, da die Mieten auch in Notzeiten Nahrung bieten. Die Nilgans ernährt sich von Gräser und Getreide auch nehmen die im Park lebenden Nilgänse auch gern Brot. Aufgrund der hohen Nachwuchsrate wird sich die Nilgans weiter ausbreiten.
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