Kiebitz



Kiebitz • Vanellus vanellus

Allgemeines:
Familie: Charadriidae Regenpfeifer
Größe: 28 - 30cm
Flügellänge: 21,5 - 24cm
Schnabel: 2 - 2,5cm
Stimme: Klagend "pie wit"
Gewicht: 130 - 330g
Europäische Population: ca. 1 - 1,4 Millionen Paare

Der Kiebitz ist ein Vertreter aus der Familie der Regenpfeifer. Durch seinen aufgerichteten Federschopf und sein größtenteils schwarz und weiß gefärbtes Federkleid ist er unverwechselbar. Sein Rückengefieder zeigt einen metallischen Glanz. Im Winterkleid ist die sonst schwarze Kehle heller. Die beiden Geschlechter zeigen keine Unterschiede.

VERBREITUNG: Der Kiebitz ist als Teilzieher in Europa und in Asien verbreitet. In Europa lebt er als Brutvogel hauptsächlich nördlich des 45. Breitengrades. Der Kiebitz überwintert in China, Indien und Europa. Er fehlt in Europa in den meisten Gebieten des Mittelmeerraumes und in Italien.

LEBENSRAUM: Der Kiebitz bevorzugt als Lebensraum Feuchtgebiete verschiedener Art an Süßwasser- und Salzsümpfen, an Seeufern aber auch auf feuchtem Ackerland, Überschwemmungsflächen, auf Wiesen und Weiden mit niedriger Vegetation.

BIOLOGIE: Zwischen März und Juni werden vom Weibchen etwa 4 hellbraune, schwarz gefleckte Eier abgelegt, die vom Weibchen 24 - 29 Tage bebrütet werden. Die Jungen sind Nestflüchter und nach etwa 33 Tagen flügge. Es gibt meistens nur ein Gelege pro Jahr. Leicht erkennbar ist dieser hübsche Vogel an seinem schmetterlingsartigen Flug. Der Kiebitz ernährt sich vor allem von wirbellosen Tieren und Pflanzenteilen. Er ist oft in großen Scharen auf Nahrungssuche unterwegs, nicht selten zusammen mit Goldregenpfeifern und Staren.



Stimme




Inkaseeschwalbe
Kiebitzregenpfeifer